Recycling: Materialwissenschaftliche Aspekte by Erhard Hornbogen (auth.), Prof. Dr.-Ing. Erhard Hornbogen,

By Erhard Hornbogen (auth.), Prof. Dr.-Ing. Erhard Hornbogen, Dipl.-Ing. Ralf Bode, Dr.-Ing Petra Donner (eds.)

In den vergangenen Jahren lieferte die Materialwissenschaft die Voraussetzung f}r stark verbesserte oder ganz neue fertigungstechnische und Gebrauchseigenschaften in allen Werkstoffgruppen. Heute findet - angeregt durch vielerlei |ffentliche Er|rterungen - die Frage Beachtung: was once geschieht mit all den Werkstoffen, wenn sie ihren Dienst in den Produkten der Technik oder als Verpackung erf}llt haben? Dieses Buch behandelt die verschiedenen damit in Zusammenhang stehenden Themen. Dazu liefert die Materialwissenschaft Grundlagen }ber Struktur und Eigenschaften aller Werkstoffe. Diese Eigenschaften sollten heute imRahmen vollst{ndiger Kreisl{ufe beurteilt werden. Diese umfassen "recycling-gerechte" Fertigungs- und Konstruktionsmethoden, und am Ende die vier Optionen f}r die Aufbereitung ausgedienter Werkstoffe. Dazu kommt schonheute die Entwicklung besonders recyclingfreundlicher Werkstoffe. Allerdings steht die wissenschaftliche Durchdringung dieses Gebietes ganz am Anfang. Eine Besch{ftigung damit erscheint aber um so lohnender. Anregungen dazu gibt dieses Buch!

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Recycling: Materialwissenschaftliche Aspekte

In den vergangenen Jahren lieferte die Materialwissenschaft die Voraussetzung f}r stark verbesserte oder ganz neue fertigungstechnische und Gebrauchseigenschaften in allen Werkstoffgruppen. Heute findet - angeregt durch vielerlei |ffentliche Er|rterungen - die Frage Beachtung: was once geschieht mit all den Werkstoffen, wenn sie ihren Dienst in den Produkten der Technik oder als Verpackung erf}llt haben?

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Dies ist verfahrensbedingt, denn wahrend der mechanischen Aufbereitung kommt es zu einem Abplatzen und Abtrennen von Oxidschichten und Nichteisenmetallen an den Oberflachen des Schreddermaterials (betrifft besonders das Schreddern von Mullverbrennungs- und Mullseparationsschrott). Bei der Automobilverwertung werden leichte Kunststoffe, Abfall und Staub in einer Windsichtung des geschredderten Materials am Rotor und an der Separiertrommel abgesaugt (Schredderleichtmull). B. Gummi) als Reststoffe verbleiben.

Aber nicht nur Verbunde, sondern auch Werkstoffpaarungen erschweren die Wiederverwertung. Ein gutes Beispiel dafur sind die Einwegverpackungen fUr eine Portion Kaffeesahne, bei der ein Kunststofibehalter (meist PS) mit einer Aluminiumfolie luftdicht verschlossen wird. Beim Offnen reiBt nur ein kleiner Tell der Aluminiumfolie abo Der groBere Teil bleibt an dem Polystyrolbecher fest haften, so daB ein leichtes Recycling weder des Aluminiums noch des Kunststoffes erfolgen kann. Es ware sinnvoller, Becher und Folie aus einem Material herzustellen.

Hier hat eine Studie /6/ schon in den siebziger Jahren ergeben, daB sich diese Sorten mit hohen Genauigkeiten (> 95%) mit Hilfe von Hydrozyklonen trennen lassen. Eine weitere, technisch interessante Variante ist die Trennung mit Hilfe defmierter LOslichkeiten /7/. Die Verpackungen einer amerikanischen FastFood-Kette bestehen aus einem Kopolymeren aus den zwei Komponenten Acrylsaure und Acrylsaureester und losen sich nach dem Gebrauch in einer leicht alkalischen LOsung mit genau defmiertem pH-Wert - welcher vom Verhaltnis der Monomere abbangt - in wenigen Minuten auf und konnen so von nichtloslichen Kunststoffen getrennt werden.

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