Biografie und Lebenswelt: Perspektiven einer Kritischen by Margret Dörr, Cornelia Füssenhäuser, Heidrun Schulze

By Margret Dörr, Cornelia Füssenhäuser, Heidrun Schulze

Biografie und Lebenswelt gelten als zentrale Fachbegriffe innerhalb der Sozialen Arbeit, die gleichermaßen für Theorie, Praxis und Forschung bedeutsam sind. In theoretischer und empirischer Weise werden in dem Sammelband die theoretischen Zugänge zu Biografie und Lebenswelt in unterschiedlichen Positionierungen hinsichtlich ihres Potentials für eine Kritische Soziale Arbeit diskutiert und aufgeschlossen. Weitere Fragen in diesem Spektrum lauten: In welcher Weise haben unterschiedliche und möglicherweise auch konkurrierende Perspektiven auf Lebenswelt und Biografie (oftmals unreflektiert) Einfluss auf die Rekonstruktion sozialer Wirklichkeiten? Wie kann Forschung – als ein machtvoller intersubjektiver Prozess – betrachtet werden – und wie können hierbei auch die selbsterzeugten Blindstellen Sozialer Arbeit in den Fokus genommen werden?

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32 S. Maurer Die Mehrdeutigkeit sozialer Praktiken wird auch von Vertreter_innen der Cultural Studies aufgegriffen. Auch dort zeigt sich übrigens die Foucault’sche Inspiration, die nicht zuletzt darin besteht zu forschen, um ‚nicht mehr dasselbe zu denken wie zuvor‘, also: Fragen von unerwarteten Blickwinkeln her aufzuwerfen und sich von den Befunden auch überraschen zu lassen. Für die Frage nach dem ‚Subjekt‘ besonders relevant ist das von Foucault mit seinen Studien verfolgte Interesse an mikrophysischen Machtbeziehungen.

Bildung, Alltag und Subjektivität. Elemente zu einer Theorie der Sozialpädagogik. Weinheim: Deutscher Studien Verlag. Thiersch, Hans. 1995. Alltagshandeln und Sozialpädagogik. neue praxis 25 (3): 215–234 (Orig. 1978). Waldenfels, Bernhard. 1978. Im Labyrinth des Alltags. In Phänomenologie und Marxismus.  3: Sozialphilosophie, Hrsg. Bernhard Waldenfels, Jan M. Broekman, und Ante Paž anin, 18–44. : Suhrkamp. Wenta, Anke. 1997. Individualität serienmäßig. Zur Produktivität der Kategorie Macht für die Praxis der Sozialpädagogik am Beispiel des Rassismus.

Geburtstag, Hrsg. Institut für Sozialpädagogik und Sozialarbeit, 45–54. Dresden: Institut für Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Maurer, Susanne. 2001. Zentrierte Vielfalt? Zur Frage von Subjekt und Handlungsfähigkeit in der Auseinandersetzung mit poststrukturalistischem Denken. In Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalistischen Perspektiven, Hrsg. Bettina Fritzsche, Jutta Hartmann, Andres Schmidt, und Anja Tervooren, 105–118. Opladen: Leske + Budrich.

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