Alte Medien — neue Medien: Theorieperspektiven, by Klaus Arnold, Christoph Neuberger

By Klaus Arnold, Christoph Neuberger

Kommunikationsmedien unterliegen einem ständigen Wandel. Einige Medien, verstanden als technische Mittel, die indirekte Kommunikation ermöglichen, erwiesen sich dabei als äußerst erfolgreich und haben bis heute überlebt. Andere hingegen verschwanden aus dem Alltag oder scheiterten frühzeitig, obwohl ihnen in ihrer Startphase eine glanzvolle Zukunft vorhergesagt wurde. Der Sammelband geht zum einen der Frage nach, inwieweit Randbedingungen wie Medientechnik, -politik und -nutzung den Wandel der Medien beeinflusst haben. Zum anderen werden einzelne "alte" und "neue" Medien analysiert. Dabei wird ihre Entwicklung im intermedialen Beziehungsgeflecht verdeutlicht.

Show description

Read or Download Alte Medien — neue Medien: Theorieperspektiven, Medienprofile, Einsatzfelder Festschrift für Jan Tonnemacher PDF

Similar german_15 books

Manager im Würgegriff: Eine Aufforderung zum Nachdenken in turbulenten Zeiten

​Dem globalen Wettbewerb ausgesetzt, fühlen sich viele supervisor in der Klemme: Zwang zur growth bei steigendem Kostendruck, Notwendigkeit zur Personalentwicklung bei gleichzeitigem Zwang zur Rationalisierung, Ausbau des operativen Geschäftes bei gleichzeitiger Forderung nach Wertsteigerung und hoher Kapitalrendite.

Case Management: praktisch und effizient

Case administration – die richtige Entscheidung für Ihre Einrichtung! Dieser Leitfaden für Klinikdirektoren, Pflegedienstleitungen und Krankenhausmanager gibt Ihnen eine praktikable Handlungsanleitung zur Einführung und Umsetzung von Case-Management in pflegerischen Einrichtungen und Krankenhäusern. Case administration vereinfacht Prozesse, führt die verschiedenen groups wieder zusammen und stellt Ihre Patienten oder Kunden in den Mittelpunkt des Handelns.

Additional info for Alte Medien — neue Medien: Theorieperspektiven, Medienprofile, Einsatzfelder Festschrift für Jan Tonnemacher

Example text

H. 10, S. 2. 36 Klaus Merten vor allem negative Berichterstattung ist. 001) kann man zeigen, dass der Sieger im Mediendax 30 hochsignifikant exakt der ist, der die schlechtesten und nicht die besten Bewertungen erhalt. "12 ad c) Nachpriifbarkeit der Ergebnisse Auch dieses Ktiterium wird yom "Medien Tenor" auf vielfaltige Weise verletzt. Einerseits behauptet dessen Geschaftsfiihrer dass "die Medien Tenor GmbH ... jederzeit die Basis und die Grundlage ihrer Analyse offengelegt [hat] und .. B. die Untersuchungseinheit ("recording unit'') definiert ist.

Ein Sieger ist stets derjenige, der sich in einer Disziplin besonders auszeichnet. Sieger im Mediendax 30 miisste also der sein, der in der Berichterstattung am positivsten beurteilt witd. Auch hier erhebt der "Medien Tenor" nach eigenen Aussagen zwar aile Bewertungen, bildet aber das eigentliche Ranking allein nach dem Volumen der Berichterstattung abo Aus der Theorie des Journalismus (vgl. etwa Galtung/Ruge 1965) wissen wit, dass umfangreiche Berichterstattung 11 prmagazin. , H. 10, S. 2. 36 Klaus Merten vor allem negative Berichterstattung ist.

Gerade die Verbindung des Einsatzes von "neuer Technik" als Produktions-, Distributions- und Konsumtionsmittel fordert den fur die Kapitaleigner vorteilhaften "konsumistischen Zirkel" (Candeias 2001: 169-174), dass die Reproduktion der Arbeitskraft in der Freizeit zusatzlich zu wer "Verwertung" in der Produktionszeit auch durch massenhaften (Technik-)Konsum nutzbringend fur die Profitmaximierung wird. In der Sichtweise einer Kritik der Politis chen Okonomie der Medien wird der "kapitalistische Produktionsprozess als Einheit von Arbeits- und Verwertungsprozess" (Mendner 1975: 19-36) betrachtet.

Download PDF sample

Rated 4.30 of 5 – based on 5 votes