Aktiv für die Psyche: Sport und Bewegungsinterventionen bei by Viola Oertel-Knöchel, Frank Hänsel

By Viola Oertel-Knöchel, Frank Hänsel

Überwinden Sie die Motivationsbarrieren Ihrer Patienten!

Dieses multidisziplinäre Praxisbuch bietet Physiotherapeuten und anderen Bewegungsfachkräften einen praxisorientierten Handlungsleitfaden für die Durchführung von sportlichen Interventionen bei psychisch kranken Menschen. Bewegungsfachkräfte wissen zwar welche activity- und Bewegungsinterventionen sie bei psychisch kranken Menschen anwenden können - oft aber nicht, wie sie krankheitsbedingte Motivationsbarrieren überwinden können. Dieses in der Praxis bewährte Trainingsmanual erleichtert die Vorbereitung und Durchführung von sportlichen Interventionen in der Sozialpsychiatrie und Psychosomatik und verbessert die Resultate und die Qualität der therapeutischen Arbeit.

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Speziell bei Bulimie-Patienten erwies sich ein moderates Fitnesstraining zur Reduktion von BingeEating-Verhalten (Pendleton et al. 2002) sowie zur 2 Reduktion von begleitenden Angst- und Depressionssymptomen als erfolgreich. Eine Vergleichsstudie von Sundgot-Borgen et al. (2002) schätzt ein aerobes Fitnesstraining im Vergleich zu einer kognitiven Verhaltenstherapie als genauso wirksam, wenn nicht sogar als dieser überlegen, ein. , Therapiebereitschaft (Touyz et al. 1993), eine verbesserte soziale Beziehung zwischen Behandlern und Patienten (Beumont et al.

Zudem konnten verschiedene Autoren (Bahrke u. Morgan 1978; Petruzzello et al. 1991; Long u. van Stave 1995; Steptoe et al. 1989; Dunn et al. 2001; Broocks et al. 1998) zeigen, dass Sporttraining zu einer Reduktion der subjektiv empfundenen Angst führt. Außerdem beobachtete Broocks in seiner Arbeitsgruppe, dass auch begleitende depressive Symptome durch das Sporttraining abnahmen (Broocks et al. 1998). Die Effekte auf die Angstsymptome waren in der Sportbedingung zu denen einer psychopharmakologischen Behandlung mit Anxiolytika vergleichbar, allerdings waren in der Medikationsbedingung die angstreduzierenden Effekte schneller zu verzeichnen.

40 % (Voderholzer u. Hohagen 2014) und bei der Depression bei 10-15 % (McGuffin et al. 1996). Zur Vulnerabilität tragen aber auch Umwelteinflüsse bzw. psychosoziale Faktoren während der Kindheit und Jugend bei (. 1). Beispiele hierfür sind frühe Verluste von Elternteilen in der Kindheit oder Missbrauchserlebnisse und Vernachlässigung. Aber auch der soziale Status der Herkunftsfamilie und die Schichtzugehörigkeit sind als Umweltbedingungen von Bedeutung. Besitzt man eine solche Anfälligkeit, bedeutet das jedoch nicht, dass dies zwangsläufig zum Ausbruch einer psychischen Störung führt.

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